Der Gesundheitsbereich ist ein zentrales KI-Suchfeld
Im Gesundheitsbereich geht es nicht nur um Sichtbarkeit, sondern um Vertrauen, Orientierung und oft auch um sensible Entscheidungen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass deine Praxis online so klar und stimmig beschrieben ist, dass KI dich richtig einordnen kann.
Hinzu kommt: Gesundheit gehört laut OpenAI heute zu den häufigsten Anwendungsfeldern von ChatGPT, und weltweit stellen über 230 Millionen Menschen pro Woche gesundheitsbezogene Fragen in ChatGPT.
Genau deshalb ist KI-Sichtbarkeit für Praxen und Gesundheitsanbieter kein Nebenthema mehr.
Wenn Menschen ihre Fragen an KI stellen, entscheidet nicht nur deine Website darüber, ob du auftauchst, sondern auch, ob deine Praxis klar genug verstanden wird. Denn nur was verstanden wird, kann am Ende auch empfohlen werden.
Als Startpunkt empfehle ich dir einen 360-Grad-Blick über die 4 Fragen in diesem Artikel.
Schlüsselpunkte des Artikels
Der Artikel hebt die Bedeutung der Weiterbildung im Bereich „SEO für KI” hervor und beschreibt, wie man KI-Sichtbarkeit überprüfen kann.
Im Gesundheitsbereich ist Vertrauen unerlässlich, weshalb die Online-Darstellung von Praxen klar und nachvollziehbar sein muss.
Der Quick-Check hilft, festzustellen, ob eine Website conducive für KI-Sichtbarkeit ist und wie sie von Suchmaschinen eingestuft wird.
Tests mit aktiven KI-Tools wie ChatGPT zeigen, ob Praxen für spezifische Probleme empfohlen werden.
Die Analyse der eigenen Positionierung gegenüber Konkurrenten liefert wichtige Einblicke in die eigene digitale Sichtbarkeit und Optimierungsmöglichkeiten.
Das ist ein ganz anderes Spiel als zuvor. Nicht nur die KI, auch Google sieht mittlerweile ganz besonders genau hin, wer du bist und wie du dich und deine Praxis präsentierst. Die KI-Systeme schauen aber auch auf unsere Entitäten, die wir kreiert haben.
Je nachdem also, wie lange du bereits eine eigene Webseite hast, und online unterwegs bist, kann deine digitale Vergangenheit einen beträchtlichen Schleier hinter sich herziehen. Und unsere Google, aber vor allem die KI-Sichtbarkeit erschweren.
Wenn du heute online sichtbar sein willst, reicht es nicht mehr, nur bei Google aufzutauchen.
Die wichtigere Frage ist inzwischen: Kann KI dich überhaupt finden, verstehen und als passende Empfehlung einordnen?
Denn genau das passiert immer öfter: Menschen stellen ihre Frage nicht nur bei Google, sondern direkt in ChatGPT, Perplexity, Gemini oder anderen KI-Systemen.
Die gute Nachricht: Du benötigst dafür keine komplizierte Analyse und auch kein Technikstudium.
Mit einem schnellen Quick-Check kannst du in kurzer Zeit herausfinden, und
ob du bei echten Problemanfragen überhaupt empfohlen wirst.
ob deine Website grundsätzlich auffindbar ist,
ob KI über dich überhaupt etwas sagen kann,
ob du bei thematischen Anfragen genannt wirst.
Wenn der Name deiner Praxis mal so und mal anders auftaucht, wenn noch eine alte Adresse im Umlauf ist oder irgendwo eine veraltete Telefonnummer steht, entsteht kein stimmiges Gesamtbild.
Für Menschen ist das irritierend. Für Google und KI erst recht. Dann wird aus Klarheit schnell Verwirrung.
Die gute Nachricht: Du kannst selbst prüfen, wo du außerhalb deiner eigenen Website auftauchst.
Warum dieser Quick-Check wichtig ist
Viele gehen davon aus, dass eine schöne Website automatisch bedeutet, dass KI sie auch kennt.
Das ist aber viel zu kurz gedacht.
KI-Systeme bauen sich ein Bild aus mehreren Signalen zu einer Einheit:
deiner Website,
deinem Google-Unternehmensprofil,
externen Erwähnungen,
der Klarheit deiner Inhalte,
der Konsistenz deiner Angaben,
und der Frage, ob du für ein Thema überhaupt sauber zugeordnet werden kannst.
Mit anderen Worten: Nicht jede sichtbare Website ist automatisch auch KI-lesbar, KI-verstehbar oder KI-empfehlbar.
Bevor du testest: Diese Grundlagen sollten stimmen.
Bevor du in die eigentlichen Prompts gehst, prüfe bitte kurz, ob deine Basis halbwegs sauber ist:
Dein Google-Business-Profil ist aktuell und passt zu Titel, Bildern und Aussagen deiner Website. Google selbst empfiehlt, Profilangaben wie Adresse, Öffnungszeiten, Kontaktinfos und Fotos aktuell zu halten.
FAQ-Seiten oder FAQ-Bereiche sind vorhanden und sinnvoll eingebunden.
Strukturierte Daten werden genutzt, damit Suchsysteme Inhalte besser einordnen können.
Deine Website sendet insgesamt ein stimmiges Bild.
Ohne diese Basis wird jeder KI-Test ungenauer.
Du kannst mithilfe des schnellen KI-Sichtbarkeitschecks prüfen, wie gut du hier bereits aufgestellt bist.
Weiterbildung: zwei Online-Masterclasses „SEO FÜR KI“
Ich habe neulich zwei t3n-Masterclasses zum Thema „SEO für KI“ besucht, geleitet von Sophie Hundertmark.
Gerade beim Thema „Sichtbarkeit in KI-Systemen“ halte ich regelmäßige Weiterbildung für unverzichtbar: weil sich vieles so schnell weiterentwickelt und weil rund um SEO und KI im Moment auch erstaunlich viel Unsinn erzählt wird.
Sophie ist seit vielen Jahren als Dozentin und Beraterin für SEO und KI tätig und begleitet größere Unternehmen dabei, ihre Sichtbarkeit neu auszurichten. Ihre Perspektive hat mich interessiert, weil sie in einem ähnlichen Feld arbeitet, nur mit einer anderen Zielgruppe.
In ihrer Advanced Masterclass hat sie vier einfache Prompts gezeigt, mit denen du testen kannst, wie sichtbar du bereits in Google und KI bist.
Im Kern macht mein eigener KI-Sichtbarkeitschecker genau das – nur strukturierter und speziell für Praxen und Gesundheitsanbieter:innen aufbereitet.
Trotzdem ist es extrem spannend zu sehen, was passiert, wenn du dich selbst einmal in der KI suchst.
Schritt 1: Prüfe, ob deine Website überhaupt crawlbar ist
Der erste Check ist technisch, aber simpel.
Rufe in deinem Browser auf: deinedomain.de/robots.txt
Die robots.txt muss im Root deiner Domain liegen, also direkt unter der Hauptdomain. Genau dort suchen Crawler nach ihr.
Worauf du achten solltest
Was du im Bild siehst, heißt vereinfacht: Alle Crawler sollen draußen bleiben. Der Schrägstrich ist dafür verantwortlich
Für einen Quick-Check ist das ein Warnsignal. Fehlt hinter „Disallow:“ der Schrägstrich, ist alles OK!
Wichtig zu wissen
Die robots.txt steuert das Crawling, aber sie ist keine absolute Zugangssperre. Google weist selbst darauf hin, dass sich seriöse Crawler daran halten, andere aber nicht unbedingt.
Was du aus diesem Schritt mitnehmen solltest
Wichtig: Wenn du feststellst, dass deine Website versehentlich blockiert ist, weil sie Robots anweist, sie nicht zu besuchen, dann darfst du dich zuerst um die technische Basis kümmern.
Bild: Screenshot einer blockierenden vs. einer unkritischen robots.txt
Wenn du dazu Fragen hast, melde dich gern.
Schritt 2: Frag die KI ganz direkt, was sie über dich weiß.
Jetzt wird es spannend.
Nutze in ChatGPT diesen Prompt.
Prompt „Was kannst du mir über mein Unternehmen / meine Praxis / meine Marke sagen?“
Am besten testest du das möglichst neutral:
idealerweise mit einem ChatGPT‑Plus-Account, weil Websuche und aktuelle Recherche dort oft verlässlicher laufen.
in einem neuen Chat und im Inkognito-Modus
ohne langen Vorkontext,
möglichst nüchtern formuliert
Worauf du achten solltest
Schau nicht nur, ob etwas kommt. Schau primär auf die folgenden Aspekte:
Ist die Antwort konkret oder vage?
Stimmt dein Thema?
Stimmt dein Ort?
Wird deine Positionierung sauber erkannt?
Werden alte oder falsche Informationen genannt?
Kommen überhaupt Quellen oder erkennbare Hinweise auf echte Einordnung?
Wenn ChatGPT fast nichts weiß oder nur Allgemeinplätze liefert, ist das bereits ein wichtiges Signal.
Nicht dramatisch. Aber ein Signal, das dir zeigt, dass es Lücken oder Unklarheiten gibt.
Schritt 3: Prüfe, ob du in deiner fachlichen Kategorie genannt wirst.
Jetzt testest du nicht mehr deinen Namen, sondern dein Themenfeld.
Prompt: „Welche Experten/Anbieter/Praxen für [Kernthema] in [Stadt] kennst du?“
Beispiele:
Welche Praxen für Osteopathie in Köln kennst du?
Welche Anbieter für Psychotherapie bei Erschöpfung in Hamburg kennst du?
Welche Experten für funktionelle Medizin in München kennst du?
Warum dieser Schritt so wichtig ist
Hier zeigt sich, ob KI dich thematisch einordnen kann.
Denn viele Websites sind zwar online, aber inhaltlich oft unscharf, sodass sie für echte Themenanfragen gar nicht sauber auftauchen.
Wenn du hier nicht genannt wirst, kann das mehrere Gründe haben:
dein Kernthema ist zu unklar,
deine Website hat unspezifische Inhalte,
deine Standortsignale sind zu schwach,
deine externen Erwähnungen sind dünn,
oder andere Marktteilnehmer senden schlicht stärkere oder klarere Signale.
Und genau das ist der Punkt, den man schnell übersehen kann.
Schritt 4: Prüfe, ob du bei echten Problemen empfohlen wirst.
Dieser Test ist oft der ehrlichste.
Prompt: „Ich suche jemanden, der mir mit [konkretes Problem] helfen kann. Wen empfiehlst du und warum?“
Beispiele:
Ich suche jemanden, der mir mit starken Wechseljahresbeschwerden helfen kann. Wen empfiehlst du in Berlin und warum?
Ich suche eine Praxis, die mir bei extremer Erschöpfung und Schlafproblemen, trotz unauffälligem großen Blutbild, helfen kann. Wen empfiehlst du?
Ich suche Unterstützung bei Kinderwunsch und emotionaler Belastung. Wen empfiehlst du und warum?
Was dieser Schritt sichtbar macht
Jetzt geht es nicht mehr um Kategorie-Sichtbarkeit, sondern um Empfehlungsfähigkeit.
Also:
Wirst du überhaupt genannt?
Wirst du nur gelistet oder wirklich empfohlen?
Mit welcher Begründung?
Spiegelt die Begründung dein echtes Profil wider?
Oder empfiehlt die KI jemand anderen, weil diese Person klarer, sichtbarer oder vertrauenswürdiger wirkt?
Genau hier trennt sich oft hübsche Online-Präsenz von echter Auffindbarkeit.
Bild unten: Screenshot einer KI-Antwort mit Empfehlung + Begründung
Quelle: ChatGPT Suche am 27.04.2026 Prompt: “Ich suche Unterstützung bei unerfülltem Kinderwunsch und emotionaler Belastung in Berlin. Wen empfiehlst du und warum?“
Bonus: Finde die Lücke zwischen dir und der Konkurrenz
Wenn du wissen willst, warum jemand anders genannt wird und du nicht, nutze diesen Vergleichs-Prompt:
Prompt:
„Vergleiche meine Praxis mit [Konkurrenzname] in Bezug auf Positionierung, Klarheit, Spezialisierung, Vertrauenssignale und wahrnehmbare Alleinstellungsmerkmale.“
Was du damit herausfinden kannst
Du erkennst rasch:
wer thematisch klarer auftritt,
wer spitzer positioniert ist,
wer verständlicher kommuniziert,
wer lokal stärker verankert wirkt,
und bei wem die Vertrauenssignale offensichtlicher sind.
Das ist Gold wert.
Nicht, um jemand anderen zu kopieren. Sondern um zu verstehen, warum du aktuell vielleicht noch zu wenig Profil nach außen sendest.
Welches KI-Tool wofür? Die Unterschiede in der Praxis.
Die größte Stärke von ChatGPT liegt aus meiner Sicht in der verständlichen Einordnung, im strukturierten Denken und in der guten Auswertung deiner Ergebnisse. Wenn die Websuche aktiviert ist, kann ChatGPT zudem aktuelle Webquellen einbeziehen und verlinken.
Perplexity ist stark, wenn du schnell sehen willst, welche Webquellen und Hinweise zu einem Thema auftauchen. Der Dienst beschreibt sich selbst als ‚Answer Engine‘, die in Echtzeit Quellen sucht und daraus direkte Antworten baut. Sehr potent für aktuelle Stati. Und vor allem super schnell.
Gemini ist besonders interessant, wenn du Google-nahe Signale, aktuelle Webergebnisse und lokale Zusammenhänge mitdenken willst. Google bietet dafür ausdrücklich Grounding mit Google Search an; zusätzlich gibt es inzwischen auch Grounding mit Google Maps für standortbezogene Kontexte.
Claude spielt seine Stärke besonders dann aus, wenn es um sauberes Analysieren, Zusammenfassen und das Arbeiten mit konkreten Webinhalten oder URLs geht. Claude ist keine Suchmaschine im klassischen Sinne. Aber Claude kann aktuelle Inhalte abrufen und direkt auf Webseiten zugreifen und mit den Inhalten arbeiten.
Meine praktische Empfehlung
Für diesen Quick-Check würde ich so vorgehen:
ChatGPT für die erste Einordnung und die Vergleichslogik
Perplexity für Quellenbild und Webhinweise
Gemini für Google-/Lokalperspektive
Claude für vertiefte Analyse einzelner Inhalte
So erhältst du ein saubereres Gesamtbild.
😰 Schwirrt der Kopf? Du möchtest lieber einen geführten Webseiten- oder Praxis-Check durchführen – einzeln oder in der Gruppe? Lass uns sprechen 👉 Kennenlerngespräch mit Britta Wein
Was du nach dem Quick-Check idealerweise herausgefunden hast
Nach diesen vier Prüfungen solltest du deutlich klarer sehen:
ob deine Website crawlbar ist,
ob KI dich überhaupt kennt,
ob sie dich deinem Thema zuordnet,
ob sie dich bei konkreten Anliegen empfiehlt,
und wo im Vergleich zu anderen noch Lücken sind.
Und genau das ist der Punkt:
Sichtbarkeit in KI ist kein Bauchgefühlsthema. Du kannst sie prüfen. Du kannst Muster erkennen. Und du kannst daraus die richtigen Schlüsse ziehen.
Meine Empfehlung
Mach diesen Test nicht nur einmal.
Denn Sichtbarkeit verändert sich. Deine Inhalte verändern sich. Dein Markt verändert sich. Und auch KI-Systeme setzen Informationen laufend neu zusammen.
‼️ Wichtig: Wenn du bei diesem Quick-Check merkst, dass du zwar online bist, aber kaum genannt oder nur unscharf eingeordnet wirst, dann ist das kein Grund zur Panik.
Aber es ist ein deutliches Zeichen, dass deine Sichtbarkeit bisher nicht klar genug lesbar ist. Und du dich kümmern darfst.
👉 Wenn du das nicht nur grob testen, sondern rundum und systematisch prüfen willst:
Dann ist mein Workshop „KI-Sichtbarkeitschecker – wie du mehr Kunden gewinnst“ der nächste sinnvolle Schritt.
Damit schaust du nicht nur oberflächlich, ob du irgendwo auftauchst. Du erkennst vor allem:
wie du aktuell wahrgenommen wirst,
wo du heute schon stark bist,
aber auch, wo Sichtbarkeit vielleicht verloren geht,
Nein. Eine gute Website ist wichtig, aber nicht automatisch genug. Menschen, Google und KI benötigen vor allem klare Hinweise darauf, wen du ansprichst, oder erreichen willst. Wer du bist, wobei oder wie du konkret helfen kannst – kurzum: warum du für ein bestimmtes Thema relevant bist.
Das ist eine kleine Datei auf deiner Website, die Suchsystemen den sogenannten Robots oder Bots Hinweise gibt, welche Bereiche sie lesen dürfen und welche nicht. Wie eine Art Schloss.
Dafür kann es mehrere Gründe geben z. B.
Gibt es für das Thema eine Relevanz? Mit anderen Worten: Suchen Menschen danach?
Gibt es genug Signale, außer auf deiner Webseite, noch an anderen Stellen von dir im Netz?
Bist du wirklich spezifisch bei deiner Vorstellung? Beispiel: „Ich bin Ärztin für ganzheitliche Medizin, die dabei hilft, das Wohlergehen zu steigern.“ Das ist nicht spezifisch. Damit können zig Arztpraxen zu finden sein. Beispiel einer konkreten Positionierung: „Ich helfe bei der Hormonregulierung von Frauen ab 45 Jahren, bei außergewöhnlicher Gewichtszunahme und Schlafstörungen.“ Oder beim Abnehmen, wenn die Hormone bereits eingestellt sind, und andere Faktoren auszuschließen sind.
Wenn online nicht klar genug erkennbar ist, wofür du konkret gefunden werden willst, dann ist nicht deine Sichtbarkeit die erste Stellschraube, sondern dann muss zuerst die Positionierung geschärft werden. Dann fehlt Klarheit.
Weil echte Interessenten meist nicht zuerst nach deinem Namen suchen, sondern nach ihrem Problem oder nach einem Thema in ihrer Stadt. Du solltest dich aber auch mit Namen in der KI suchen. Das ist auf jeden Fall aufschlussreich. Aber eher zur Eigenanalyse.
Der vierte. Denn dort zeigt sich, ob du bei echten Anliegen nicht nur sichtbar, sondern auch empfehlenswert bist.
Nein. Für diesen Quick-Check benötigst du keine außerordentlichen Technikkenntnisse. Du musst nur wissen, worauf du schauen solltest. Und dabei helfe ich dir.
2026 müssen Websites klar und vertrauenswürdig sein, damit KI-Systeme verstehen, worum es in der Praxis geht.
Die Optimierung des Google-Business-Profils ist entscheidend für die Sichtbarkeit und das Vertrauen potenzieller Klienten.
Praxen sollten spezifische Angebote und Zielgruppen klar kommunizieren, um nicht austauschbar zu sein.
Wichtige Faktoren sind Antworten auf häufige Fragen, eine gute Struktur der Inhalte und sichtbare Kompetenzen.
Regelmäßige Inhalte stärken die digitale Wahrnehmung und helfen, als vertrauenswürdig eingestuft zu werden.
Wichtig ist, zunächst eine sorgfältige Standortbestimmung vorzunehmen, um eine aktuelle Einschätzung der Sichtbarkeit zu haben. Mein Sichtbarkeitscheck ist hier ein erster wertvoller Schritt!
Früher hat es oft gereicht, ein paar Keywords sauber auf der Webseite einzubauen, lokal und in den einschlägigen Verzeichnissen, wie Jameda.de oder Therapeuten.de, auffindbar zu sein, um gute Google-Rankings zu erzielen. Diese Situation ist spätestens seit diesem Jahr anders.
Damit KI deine Praxis empfiehlt: 8 konkrete Schritte für mehr Sichtbarkeit
2026 lesen nicht mehr nur Suchmaschinen deine Website, sondern auch KI‑Systeme. Sie dich nicht nur zu finden, sondern vor allem zu verstehen, wofürdu stehst,für wendein Angebot gut passt und warumman dir vertrauen kann.
Es geht heute nicht mehr nur darum, bei Google möglichst weit oben zu stehen und möglichst viele Klicks auf deine Website zu bekommen. Es geht darum, dass deine Praxis digital so klar, stimmig und vertrauenswürdig aufgebaut ist, dass sie überhaupt richtig eingeordnet und als passende Empfehlung berücksichtigt werden kann.
Websites bekommen heute nicht einfach deshalb weniger Anfragen, weil sie schlechter geworden sind, sondern weil Menschen anders suchen, vergleichen und entscheiden.
Genau deshalb sind das Kennen dieser Signale, Struktur und Vertrauen keine „Mach ich mal später“-Optionen mehr. Sondern Voraussetzung dafür, dass deine Praxis in Google und KI überhaupt noch sauber eingeordnet wird.
Klare Signale, eine gute Struktur und echter Vertrauensaufbau sind deshalb keine „Mach ich später“-Themen mehr. Sie sind die Voraussetzung dafür, dass deine Praxis in Google und KI überhaupt sauber verstanden wird.
Genau darum geht es in diesem Artikel: Ich zeige dir acht konkrete Schritte, mit denen du die wichtigsten Signale für Google und KI stärkst – damit deine Praxis digital klarer, vertrauenswürdiger und relevanter wahrgenommen wird.
Grafik: 8 Signale, damit KI eine Praxis besser versteht und empfiehlt Napkin.ai)
1. Optimiere dein Google-Business-Profil
Bereits in 2020 war das Google-Business-Profil schon die unerkannte Schatztruhe für deine Sichtbarkeit. Und das hat sich durch KI tatsächlich noch mal verstärkt.
Das erste, was die KI nämlich tut, wenn sie einen Dienstleister verstehen will, ist herauszubekommen, um was für eine Art Business es sich handelt. Und lokale Businesses sind eine separate Sparte. Danach erst nutzt die KI unterschiedliche Kategorien wie Psychotherapie oder Osteopathie-Praxis oder Ähnliches.
Außerdem ist dein Google-Business-Profil oft der erste Vertrauenscheck für potenzielle Klienten oder Patienten. Wenn die Öffnungszeiten, Kategorien, Leistungen, Telefon, E-Mail und Website-Link sowie die Beschreibung sauber gepflegt sind, sendest du ein starkes lokales Signal.
Heute muss der erste Kontakt nicht mehr über einen Website-Klick laufen.
KI-Systeme können passende Anbieter direkt im Chat nennen – mit Namen, Ort, Website und teils weiteren Kontaktdaten. Genau deshalb ist es so wichtig, dass deine Praxis online klar beschrieben wird, lokal sauber auffindbar und technisch lesbar ist.
2. Positionierung: Zeig klar, wofür deine Praxis steht
Praxisinhaber verstehen sich oft auf ein Fachgebiet, Praxis für Psychotherapie, und wollen weder eine konkrete Themenauswahl wie Angststörungen, Übergewicht oder Stress treffen, noch sich bei der Zielgruppe auf Erwachsene oder Kinder/Jugendliche fokussieren. Das sind nur Beispiele.
Vollkommen verständlich. Wir haben gelernt: Wir zeigen, wer wir sind, und wir werden gefunden. Leider schon lange nein. Für 2026 gilt: Umgekehrt wird ein Schuh draus. 😉
Wer alles für alle anbietet, bleibt austauschbar. Aber nicht nur das.
Nicht zu sagen, was du für wen konkret tust, kann kaum ein echtes Bedürfnis entstehen lassen.
Bei Kassenpraxen ist das kein Problem. Aber als Selbstständige in deiner Selbstzahler- oder Privatpraxis, ist es eminent, dass du einem Bedarf entsprichst, in dem du Leistungen anbietest, die zum Bedarf passen.
Menschen und Maschinen benötigen klare Hinweise, um dich und dein Angebot korrekt zu verstehen. Je gesättigter der Markt, desto wichtiger wird das.
Nutze diese Hilfestellung:
Welche Themen sind deine Schwerpunkte?
Für welche Menschen bist du besonders passend?
Was ist dein Behandlungsansatz oder deine Arbeitsweise?
Je klarer das sichtbar ist, desto besser kannst du als selbstständige Dienstleisterin mit deiner Praxis von Mensch und Maschine eingeordnet werden und desto mehr Bedarf kann entstehen.
3. Beantworte echte Fragen auf der Website
Die meisten Praxisseiten beantworten zu wenig Fragen auf der Webseite, die die Patienten oder Klienten wirklich beschäftigen und die sie immer wieder stellen.
Zum Beispiel:
Passt das überhaupt zu meinem Anliegen?
Wie läuft ein Ersttermin ab?
Was ist anders als anderswo?
Was kann ich realistisch erwarten?
Genau solche Fragen solltest du beantworten. Nicht mit Fachsprache, sondern so, dass ein normaler Mensch es sofort versteht.
Der Vorteil für die KI: Wenn eine Person eine von diesen Fragen an zum Beispiel ChatGPT stellt, kann die KI eine entsprechende Antwort, nämlich genau die, die auf der Webseite genannt wird, liefern. Denn die KI ist prinzipiell faul und sucht nach passenden Antworten, genauso wie Google nach passenden Angeboten sucht. ChatGPT nimmt diese Sätze einzeln oder als Passagen auf und versucht, in seinem eigenen System plus Internet relevante Antworten zu finden.
Wenn du auf deiner Webseite die so häufig gestellten Fragen verständlich und schlüssig beantwortest, dann hast du eine ganz große Chance, dass die KI dich zitiert und auch mit Quelle nennt.
DerVorteil für dich: Du kannst bei immer wiederkehrenden Fragen, dann auf einen Link auf deiner Webseite verweisen. Und du wirst zukünftig weniger solcher Fragen gestellt bekommen. Das bedeutet wiederum, dass die Qualität der Fragen, die zu deinem Angebot, zu deiner Praxis an dich herangetragen werden, immer besser wird.
4. Gib deinen Inhalten Struktur statt Textwüste
Texte mit Struktur geben Orientierung und helfen, Verständnis aufzubauen und Komplexität aufzulösen. Lange Texte ohne Ordnung helfen niemandem.
Weder deinen Leserinnen und Lesern, noch Google oder KI.
Was gute Seitenstruktur ausmacht, sind verständliche Überschriften. Sie sind der Einstieg. Kurze, gut erfassbare Absätze helfen, Inhalte gut zu erfassen. Eindeutig definierte Unterseiten helfen, das Portfolio deiner Praxis gut zu verstehen. Logisch aufgebaute Inhalte machen einen riesigen Unterschied, wie deine Praxisangebote wahrgenommen werden und ob am Ende eine Aktion in Form einer Terminvereinbarung erfolgt oder nicht.
Eine erfolgreiche Website ist primär verständlich, logisch und eindeutig sortiert.
5. Mach deine Kompetenz sichtbar und überprüfbar
Kompetenz ist mehr als eine hübsche Über-mich-Seite.
Zeig, warum du fachlich für deine Themen stehst:
Welche Ausbildung ist relevant?
Welche Erfahrung bringst du mit?
Welche Haltung prägt deine Arbeit?
Wenn dein Weg zu deiner Arbeit ein ungewöhnlicher ist, dann darf auch er hier mit rein.
Auch Bewertungen, Fachbezüge, Vorträge, Publikationen oder klare Einblicke in deine Arbeitsweise. Sie sind glaubwürdige Signale und sorgen für ein Gesamtverständnis und Interesse bei Leser:innen. Und der KI.
6. Schaffe mit SEO eine saubere Google-Basis als Fundament
Wenn Google deine Website technisch nicht sauber lesen kann, wird es auch mit KI nicht klappen.
Die Basis muss stimmen.
Dazu gehören unter anderem eine saubere Seitenstruktur: von der Startseite, über deine Leistungsseiten, wichtige Ergänzungen bis hin zur „Über mich“‑ und Kontaktseite.
Was ist das Ziel deiner Webseite?
Was sollen die Menschen unbedingt tun und nicht davon abgelenkt werden?
Eine eindeutige Menüleiste macht das möglich.
Mobile Performance und Nutzbarkeit, schnelle Ladezeiten sowie beschreibende und verständliche URLs ermöglichen eine solide Listung in der Google-Welt, auch Indexierung genannt.
Das sind die Dinge, die dafür sorgen, dass Google & KI deine Webseiten lesen können. Und auf dem Schirm hat.
Einzelne Blogartikel sind noch keine starke Sichtbarkeit. Erst wenn deine Inhalte zusammenhängen, entsteht ein erkennbares Themenprofil.
Wenn du zum Beispiel für Stressregulation und Nervensystembalance stehen willst, dann sollten Startseite, Leistungsseiten (deine Angebote), FAQ (Beantwortung häufiger Fragen) und Blogartikel genau dieses Feld gemeinsam stärken.
So entsteht digitale Klarheit statt inhaltlichem Flickenteppich.
8. Setze auf Regelmäßigkeit statt Aktionismus
Egal, ob auf deiner Webseite, oder im Google-Business-Profil. Ein Beitrag heute, dann sechs Wochen nichts, dann wieder ein spontaner Post: Das ist kein verlässliches Signal.
Verlässliche Sichtbarkeit entsteht nicht durch kurze Motivationsschübe, sondern durch Regelmäßigkeit. So bringst du dich immer wieder in den Vordergrund. Aktivität sendet klare Signale an Mensch und Maschine und macht auf dich aufmerksam.
Dabei ist nicht entscheidend, dass du dauernd Content produzierst. Aber du solltest bei deinen Kernthemen bleiben und sie über Wochen und Monate klar sichtbar machen. Lieber konstant und stimmig als laut und planlos.
Was dir diese 8 Schritte konkret bringen
Wenn deine Praxis digital klarer aufgestellt ist, bringt dir das nicht nur „mehr Sichtbarkeit“.
Außerdem bekommst du viel häufiger:
Passendere Anfragen, und dadurch weniger Streuverlust, mehr Vertrauen schon vor dem Erstkontakt und eine deutlich stärkere Einordnung im Markt.
Mit anderen Worten: Du wirst nicht einfach besser gefunden. Du wirst besser verstanden.
Meiner Meinung nach gibt es in der aktuellen Zeit keine andere Option, als dir einen Namen zu machen. Dann mache es richtig: Stelle dich nischig und klar für dein Fachgebiet auf, ziehe die Menschen an, denen du helfen kannst und die mit dir arbeiten wollen.
Bereich
Klassische Google-Suche
KI-Empfehlung
Was ist das Ziel
Einzelne Seiten zu einer Suchanfrage anzeigen
Passende Anbieter, Inhalte oder Antworten zusammenfassen und einordnen
Was im Fokus steht
Keywords, Relevanz der einzelnen Seite, technische Auffindbarkeit
Sie klicken auf einen Suchtreffer und prüfen deine Website selbst
Sie bekommen bereits eine vorgefilterte Einordnung oder Empfehlung
Typischer Fehler
Zu wenig SEO-Basis oder unklare lokale Optimierung
Zu unklare Positionierung, zu allgemeine Inhalte, keine klaren Vertrauenssignale
Was heute wirklich zählt
Auffindbar sein
Auffindbar und eindeutig einordbar sein
Tabelle: 2026 reicht es nicht mehr, nur sichtbar zu sein und gefunden zu werden. Deine Praxis muss auch verständlich und vertrauenswürdig einordenbar sein. Damit sie korrekt empfohlen werden kann.
👉 Nächster Schritt: Finde heraus, wo deine Praxis heute schon stark ist und wo noch Potenziale stecken.
Genau dabei unterstütze ich dich.
In meinem Workshop „Mehr Kunden gewinnen mit dem KI-Sichtbarkeitschecker“ bekommst du Orientierung, findest Stärken und weißt, wo du derzeit Sichtbarkeit verschenkst, ohne es zu wissen. Der letzte Workshop ist gerade vorbei. Trag dich am besten direkt auf der Warteliste ein. Der Button führt dich dorthin.
Wenn du es gründlicher willst, ist mein Praxis-DNA-Scan der direkte Weg, um zu erfahren, wo du konkret stehst und welche Potenziale du derzeit noch ungenutzt lässt. Wir schauen auf deine Website, deine Positionierung, deinen Wettbewerb und deine Sichtbarkeit in Google und KI – mit klarer Einordnung und konkreten nächsten Schritten.
Im strategischen Erstgespräch klären wir, ob der Praxis-DNA-Scan das Richtige für dich ist. Melde dich über den Button an:
2026sichtbarer und von der KI empfohlen werden – Antworten auf sechs wichtige Fragen:
Sichtbarkeit bedeutet heute nicht mehr, dass deine Website präsent ist. Entscheidend ist, ob Google und KI-Systeme verstehen, worum es in deiner Praxis geht, für wen dein Angebot gedacht ist und warum du für bestimmte Anliegen eine passende Wahl bist.
Am besten mit einem strukturierten Blick von außen. Genau dafür gibt es u. a. meinen Workshop „Mehr Kunden gewinnen mit dem KI-Sichtbarkeitscheck“. Und wenn du es noch fundierter und individueller möchtest, ist mein Signature Scan der nächste sinnvolle Schritt.
Nicht durch mehr Worte oder lautes Marketing, sondern durch mehr Klarheit. Wenn deine Website verständlich zeigt, für wen du da bist, wobei du hilfst und welcher klare Nutzen aus deiner Tätigkeit hervorgeht, was also deinen Ansatz besonders macht, wirst du Anfragen erhalten, die wirklich zu dir passen. Sichtbarkeit allein bringt wenig, wenn sie die falschen Menschen anzieht.
Nein. Bekanntheit ohne ein differenziertes Merkmal reicht nicht. KI muss besser verstehen, wofür deine Praxis steht, bei welchen Themen du relevant bist und warum dein Angebot vertrauenswürdig ist. Sonst wirst du zwar vielleicht im Netz erwähnt, aber nicht als wirklich passende Empfehlung wahrgenommen.
Sie sind die Basis, aber oft nicht mehr genug. Wenn deine Spezialisierung nicht ausreichend deutlich wird oder wichtige Vertrauenssignale fehlen, verschenkst du wortwörtlich wertvolle Sichtbarkeit. Es reicht also nicht, einfach nur präsent zu sein. Deine Praxis muss auch klar einordenbar sein.
Wichtige Signale sind ein sauber gepflegtes Google-Business-Profil, eindeutige Schwerpunkte, verständliche Texte, eine gute Seitenstruktur, verifizierte Kompetenz und eine technisch solide Website. Am Ende zählt kein einzelner Faktor, sondern das stimmige Gesamtbild. Meine Methodik dreht sich um diese acht Faktoren.
Dieser Beitrag erschien 2024 und dokumentiert meinen damaligen Blick auf ChatGPT. Einzelne Funktionen und Einschätzungen können inzwischen überholt sein.
In ChatGPT & Co. gefunden werden, geht das überhaupt?
Spannende Frage, oder?
Genau der bin ich nachgegangen und möchte hier darüber berichten.
Mir ist diese Information sehr wichtig.
Mein Antrieb: sicherzustellen, dass meine Kunden sich sicher sein können, dass sie bei mir eine zukunftsfähige Strategie für Ihre Internet-Sichtbarkeit zu bekommen
Am Ende zeige ich dir die Essenz meines Experiments. Nämlich die sieben Schritte, die du jetzt für deine Bekanntheit (aka Sichtbarkeit) unternehmen kannst.
Egal, ob man Suchanfragen über ChatGPT als KI Beispiel oder über Google, als Suchmaschinen Beispiel stellt.
Die Baby Boomer, die größte demografische Gruppe in Deutschland, zu der auch ich gehöre, sind analog aufgewachsen. Für diese Generation war das Arbeiten mit Computer komplett neu und musste erlernt werden.
Ich googel immer noch sehr intensiv.
Natürlich auch, weil es zu meinem Job als Google-Sichtbarkeitsexpertin dazu gehört.
Aber immer mehr Menschen vor allem meiner Generation verwenden für Anfragen zu bestimmten Themen statt den Suchmaschinen wie Google & Co. jetzt oft die KI, wie zum Beispiel ChatGPT.
Aber die KI kennt uns halt nicht unbedingt…und die Antworten sind sehr generisch, wenn wir nicht spezifisch fragen.
ChatGPT sagt von sich selbst, dass es zeitlich ganz schön hinterher hinkt. Aktuelle Daten von 2022 bis 2024 sind der KI scheinbar bis jetzt nicht bekannt.
Einige Berichte behaupten mittlerweile, und mir ist das in dieser Woche gleich zweimal begegnet, dass die Menschen statt in Google mehr und mehr in ChatGPT nach Antworten suchen. Das habe ich überprüft. Hier zwei Beispiele:
Dass Google als größte Suchmaschine bei solchen Thesen natürlich nicht die Hände in den Schoß legt, sollte wohl klar sein. Sie haben scheinbar eine Mischung aus Google, wie wir es kennen, mit KI-Elementen geplant zu launchen.
Tests hierzu gab es bereits. Die Entwicklungen sind scheinbar noch in den Kinderschuhen. Johnannes Beus von Sistrix hatte hierzu am 27.08.2024 ein spannendes Webinar für OMT gehalten.
Mein Experiment
Ich wollte daher gern mit der KI sprechen und wissen, was ChatGPT beispielhaft über mich und meine Arbeit weiß. Und was sie mir rät, wie ich meine Bekanntheit erhöhen kann, um von der KI auf Anfrage genannt zu werden.
Legen wir los.
Suchmaschine vs KI (ChatGPT)
Fangen wir mal kurz vorne an.
Hier der aktuelle Stand zum Marktanteil der meistgenutzten Suchmaschinen von 2016 bis 2024. Wenig überraschend: Google ist darin weiterhin haushoch überlegen. Die meistgenutzte Suchmaschine, auch in 2024.
Statistik: Marktanteile der meistgenutzten Suchmaschinen auf dem Desktop nach Page Views weltweit von Januar 2016 bis Juli 2024 | Mehr Statistiken findest du bei Statista
Ich konnte leider keine aktuelle Studie finden, in der Marktanteile oder Nutzungsvolumen zwischen Google und ChatGPT gegenübergestellt wurden.
Es scheint aber so, dass die KI derzeit nur einen Bruchteil des Gesamt-Suchvolumens bekommt.
Frage 1) Können wir Experten eigentlich über ChatGPT gefunden werden?
Ich gebe im Folgenden Anfrage und Antwort im Original wieder. Entfernte Stellen sind entsprechend gekennzeichnet.
Meine Frage war:
„Wenn jemand bei dir eine passende Anfrage stellt: wie kann ich es schaffen, dass ich als Experte, Autorität, als Erfahrene auf dem gesuchten Gebiet von dir genannt oder vielleicht sogar verlinkt werde?“
Hier die Antwort von ChatGPT:
„Wenn du als Britta Wein aktiv bist und deine Expertise weiter bekannt machen möchtest, kannst du einige […] Strategien anwenden. Hier sind einige zusätzliche, spezifische Tipps für jemanden in deinem Bereich:
Erstellen von hochwertigem und relevantem Inhalt:
Stelle sicher, dass du hochwertige, gut recherchierte Inhalte in deinem Fachgebiet erstellst.
Diese könnten in Form von Artikeln, Blogs, Whitepapers oder anderen Ressourcen sein. Wenn diese Inhalte im Internet gut sichtbar sind und als zuverlässig gelten, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie von anderen, einschließlich mir, zitiert oder erwähnt werden.
Starke Online-Präsenz aufbauen:
Eine starke Online-Präsenz auf Plattformen wie LinkedIn, einem professionellen Blog oder einer gut gepflegten Website hilft dabei, deine Expertise und Autorität zu demonstrieren. Eine aktive Teilnahme an Diskussionen in deinem Fachgebiet, das Teilen von Wissen und die Interaktion mit anderen Experten können deine Reputation weiter stärken.
Aktive Teilnahme an Fachforen und Gemeinschaften:
Nimm aktiv an Fachforen, Diskussionsgruppen oder Plattformen teil, die sich auf dein Fachgebiet konzentrieren. Deine regelmäßige Teilnahme und hilfreiche Beiträge können dazu führen, dass du als Experte wahrgenommen wirst.
Gastbeiträge und Interviews:
Biete an, Gastbeiträge für relevante Websites oder Blogs zu schreiben oder Interviews zu geben. Dadurch kannst du deine Sichtbarkeit erhöhen und deine Expertise unter Beweis stellen.
Zertifizierungen und Weiterbildungen:
Das Vorweisen von Zertifikaten und Weiterbildungen in deinem Fachbereich kann deine Glaubwürdigkeit und deinen Status als Experte untermauern.
Networking und Zusammenarbeit mit anderen Experten:
Durch das Netzwerken und die Zusammenarbeit mit anderen Experten in deinem Bereich kannst du nicht nur von deren Wissen profitieren, sondern auch von deren Reichweite.
Dies könnte auch dazu führen, dass du häufiger erwähnt oder verlinkt wirst.
SEO und Online-Sichtbarkeit:
Stelle sicher, dass deine Inhalte suchmaschinenoptimiert (SEO) sind, damit sie leichter gefunden werden. Wenn jemand nach Informationen in deinem Bereich sucht, erhöht dies die Wahrscheinlichkeit, dass deine Website oder dein Name auftaucht.
Direkter Kontakt und Kooperationen:
Wenn du möchtest, dass ich oder eine ähnliche Plattform dich als Experten nennt, könntest du auch direkt auf uns zugehen und eine Kooperation vorschlagen. Das könnte in Form von Content-Kooperationen, Gastbeiträgen oder Interviews geschehen.“
Frage 2) Was wäre denn, wenn ChatGPT bei einer Anfrage wüsste, wer ich bin und dem Anfragenden sogar ein Link von mir anzeigte?
Klingt utopisch?
Jein. Ganz so utopisch ist es nicht. 🙃
ABER: Die Informationen sind nun mal älter. ChatGPT kann nur auf Daten bis September 2021 zurückgreifen.
Ergo: Wenn du dein Gesundheitsbusiness oder deine Heilpraxis erst danach gegründet hast, dann sieht es anders aus.
Ich wollte es wissen und habe die KI gefragt:
„Danke sehr. „Kennst du mich, Britta Wein, Expertin für Praxismarketing in Berlin?“
Hier die spannende Antwort von ChatGPT:
„Ja, Britta Wein ist eine Expertin für Praxismarketing und Beratung im Gesundheitssektor, insbesondere in Berlin. Sie hilft Ärzten, Therapeuten und anderen Gesundheitsdienstleistern, ihre Praxis durch gezieltes Marketing und eine starke Positionierung am Markt erfolgreicher zu machen.
Britta Wein bietet Dienstleistungen wie strategische Beratung, Marketingplanung, Markenbildung und Patientengewinnung an. Ihr Ziel ist es, Gesundheitsdienstleister dabei zu unterstützen, ihre Praxis bekannter zu machen, neue Patienten zu gewinnen und bestehende Patienten langfristig zu binden. Dies kann durch verschiedene Maßnahmen geschehen, wie die Optimierung der Praxis-Website, Social-Media-Marketing, Content-Marketing oder klassische Werbung.
Mit ihrer Erfahrung im Praxismarketing ist Britta Wein eine wertvolle Ressource für Ärzte und Therapeuten, die ihre Praxen professionell vermarkten möchten.
Falls du weitere Informationen zu Britta Wein und ihren Dienstleistungen benötigst oder spezifische Fragen hast, lass es mich wissen!“
Diese Information ist nicht ganz akkurat, weil sie älter ist. Aber immerhin.
Daraufhin wollte ich von ChatGPT wissen, woher die KI diese Informationen bezieht.
Jetzt wird es spannend!
Denn, genau darum ging es mir.
Wichtige Antwort von ChatGPT:
„Die Informationen, die ich über Britta Wein gegeben habe, basieren auf allgemein verfügbarem Wissen und meinem Training, das bis September 2021 reicht. Es könnte sein, dass ich aufgrund von Mustern und allgemeinem Wissen über häufige Namen und Berufe, die in verschiedenen Kontexten auftreten, eine fundierte Annahme getroffen habe.
Es scheint, dass ich möglicherweise eine Vermutung geäußert habe, basierend auf typischen Berufen und Spezialisierungen, die Personen mit ähnlichen Namen und in ähnlichen Kontexten haben könnten.
Wenn du nach spezifischen, aktuellen Informationen zu Britta Wein suchst, wäre eine direkte Websuche oder das Nachschlagen in relevanten Quellen wie ihrer eigenen Website oder Fachverzeichnissen die beste Option.“
Bingo!
Da haben wir es also:
Die KI rät selbst dazu, dass man im Netz, sprich über die Suchmaschinen sowie auf der Anbieter-Webseite bzw. in Fachverzeichnissen, suchen sollte!
Besonders spannend war für mich der Hinweis von ChatGPT auf Kooperationen mit der KI. Da bleibe ich dran.
Dazu ein andermal mehr.
Logischerweise steht danach für mich die Frage im Raum: „Welche Heilpraktiker- oder Therapeuten-Verzeichnisse/Portale und Datenbanken etc. kennst du denn?“
Antwort von ChatGPT:
„Mir sind verschiedene Portale, Verzeichnisse und Foren bekannt, die speziell für Fachleute wie Heilpraktiker, Coaches und Therapeuten nützlich sein können. Diese Plattformen helfen ihnen, ihre Online-Präsenz zu verbessern und ihre Expertise zu zeigen.
Hier sind einige relevante Portale und Verzeichnisse, die du in Betracht ziehen kannst:
1. Jameda
Jameda ist eines der größten Ärzte- und Heilpraktikerverzeichnisse in Deutschland. Hier können Heilpraktiker und Coaches Profile erstellen, Bewertungen von Patienten sammeln und ihre Dienstleistungen präsentieren.
2. Therapeuten.de
Ein Verzeichnis für Therapeuten, Coaches und Heilpraktiker, das dir hilft, deine Dienstleistungen zu bewerben und von potenziellen Klienten gefunden zu werden.
3. Heilnetz
Heilnetz ist ein Netzwerk und Verzeichnis für Heilpraktiker, Therapeuten und andere Gesundheitsberufe. Es bietet eine Plattform zur Vernetzung und zum Austausch unter Fachleuten sowie zur Werbung für deine Praxis.
Wenn du dich als Coach positionieren möchtest, könnte die Mitgliedschaft in der Coach-Datenbank des Deutschen Bundesverbands Coaching e. V. nützlich sein. Diese Datenbank wird von vielen auf der Suche nach zertifizierten Coaches genutzt.
5. XING und LinkedIn
Obwohl sie keine speziellen Verzeichnisse für Heilpraktiker oder Coaches sind, sind beide Plattformen ausgezeichnete Netzwerke für professionelle Vernetzung und Sichtbarkeit. Du kannst Gruppen beitreten, die sich auf Heilpraktik oder Coaching konzentrieren, und dich dort aktiv beteiligen.
6. Facebook-Gruppen und Foren
Es gibt zahlreiche Facebook-Gruppen und Online-Foren, die sich auf Gesundheit, Heilpraktik, Coaching und verwandte Themen konzentrieren. Der Beitritt zu diesen Gruppen und das regelmäßige Posten von hilfreichen Beiträgen kann deine Sichtbarkeit als Experte erhöhen.
7. WebMD und ähnliche Gesundheitsportale
Diese Portale sind zwar hauptsächlich international, aber viele bieten auch deutschsprachige Versionen und Foren an, wo Fachleute Artikel verfassen oder Fragen beantworten können. Dies kann zur Erhöhung deiner Autorität beitragen.
8. Google Business
Auch wenn es kein spezifisches Verzeichnis für Heilpraktiker ist, ist Google My Business ein starkes Tool, um deine Praxis online zu bewerben, insbesondere für lokale Suchanfragen. Ein gut gepflegtes Profil kann dabei helfen, in lokalen Suchergebnissen besser sichtbar zu sein.
9. Meetup
Wenn du Workshops oder Seminare veranstalten möchtest, kannst du Meetup nutzen, um deine Veranstaltungen zu bewerben und Teilnehmer anzuziehen. Dies ist eine großartige Möglichkeit, um in deiner lokalen Gemeinschaft Bekanntheit zu erlangen.
Durch die Nutzung dieser Portale und Verzeichnisse kannst du deine Reichweite erhöhen und dein Fachwissen einer größeren Zielgruppe zugänglich machen. Es ist wichtig, regelmäßig zu aktualisieren und sich aktiv an Diskussionen und Netzwerken zu beteiligen, um die besten Ergebnisse zu erzielen.“
Die Meetup-Info ist hier nicht mehr ganz zeitgemäß.
Man kann sich natürlich fragen, welche Relevanz Antworten haben, die eigentlich outdated sind.
Ich habe nicht nach kostenlosen Tools gefragt, denn das war nicht mein Ziel.
Aber da zeigt sich aus meiner Sicht umso mehr:
Google ist als größte Suchmaschine nach wie vor relevant und sollte für meine Kunden, meine Kollegen und auch für mich immer noch die erste Wahl sein.
Also, was heißt das nun für dich?
Wenn du mich schon kennst oder häufiger von mir gelesen hast, dann weißt du: Ich bin an unkomplizierten, nachhaltigen und möglichst kostenfreien Lösungen, vor allem ohne Social-Media-Gedöns, interessiert.
Nachfolgend findest du also die sieben wirksamsten Möglichkeiten, die du heute schon für deine Sichtbarkeit tun kannst.
Und damit sowohl für die Suchmaschinen, allen voran nach wie vor Google, als auch für die KI, wie ChatGPT, bekannt zu werden.
1. Du brauchst einen professionellen Online-Auftritt
Eine Webseite, die interessierte Menschen informiert und zu Kunden macht. Wo sie nicht nur über dich und wie du arbeitest, was dir wichtig ist, wie du tickst, lesen können. Sondern auch verstehen, was du anbietest und wie sie dich buchen können.
Und das bedeutet,
2. SEO ist nach wie vor essenziell
Weil die Suchbegriffe, sprich Keywords, nach wie vor und weiterhin die Begriffe sind, mit denen Menschen suchen und zu denen du gefunden werden willst.
Kennst du deine potentesten Keywords und weißt, wie du deine Webseite damit optimierst, dann hast du schon mal locker 70–80 % an Sichtbarkeit gewonnen.
3. Lass deine Besucher Vertrauen in dein Tun finden
Wir mögen vertrauensvolle Menschen und Dienstleister. Rezensionen bzw. Testimonials sind ein Weg dorthin, aber oft wenig belegbar. In Ergänzung empfiehlt es sich, zusätzliche Bewertungstools zu nutzen, wie Proven Expert.
Was aus meiner Sicht aber noch wirksamer ist, ist das Zeigen und Beschreiben von Fallbeispielen auf deiner Webseite. Sowie der nächste Schritt…
4. Nutze unbedingt das kostenfreie Google-Business-Profil
Vor allem für Rezensionen (s. Punkt 3: Vertrauenspunkte) ein Muss.
Nicht nur, dass du vorrangig deine lokale Präsenz steigerst, du bist auch sichtbarer. Allein durch die Nutzung deines Profils!
Du kennst das: Google-Business-Profile erscheinen in der lokalen Google-Maps-Suche als kleiner Pin 📍 auf der Google-Karte.
In der Google-Suche wirst du mit einem langen Fenster auf der rechten Bildschirmseite angezeigt. Hier im Bild siehst du das Fenster zu meinem Profil in der Google Suche, wenn du „Britta Wein“ eingibst.
Nicht schlecht, oder? Das hilft dir nicht nur in der lokalen Suche.
Vielmehr kannst du das Profil wie ein kleines Schaufenster sehen und verwenden: mit passenden, webseitenidentischen Bildern zu deiner Arbeit, mit aktuellen Beiträgen, einem Link zur Webseite und zur Terminbuchung u. v. m., sodass Menschen im Prinzip gar nicht mehr unbedingt auf deine Webseite kommen müssen.
Das hat aber einen entscheidenden Vorteil: Je mehr du von dir zu lesen, schauen oder klicken gibst, desto mehr Input haben Suchende direkt auf einen Blick. Und kann zusätzlich Vertrauen wecken.
Wie fantastisch ist das denn?
Aber das Wichtigste: Google Business ist DER ORT für dein Kunden-Feedback.
Das, was Leute dort schreiben, hat Bestand. Lass dir diese Option nicht entgehen. In diesem Artikel zeige ich dir, was du tun kannst, um regelmäßig neue 5-Sterne-Rezensionen zu bekommen.
5. Erstelle Profile in namhaften Verzeichnissen
Hierzu gehören passende Verzeichnisse oder Portale wie Jameda.de oder Therapeuten.de, Sanego.de oder heilnetz.de. Damit vergrößerst du deinen Fußabdruck in der Google-Suche. Das bedeutet: wie oft du gefunden wirst, wenn man deinen Vor- und Nachnamen eingibt.
6. Baue dir einen Expertenstatus auf
Du weißt vielleicht mittlerweile, ich stehe nicht auf Social-Media-Gedöns. Ohne Gedöns heißt für mich: gezielte Aktivitäten auf einem Portal / Netzwerk, auf dem es mehr um Interaktivität geht, als um Follower.
Aus professioneller Sicht ist LinkedIndaher das Experten-Netzwerk meiner Wahl.
Mit einer zusätzlichen Präsenz auf LinkedIn trägst du dazu bei, dass Menschen außerhalb der Google-Suche auf dich aufmerksam werden und dich finden.
Also erstelle dir am besten heute noch ein LinkedIn-Profil, falls du keines haben solltest. Es ist kostenfrei.
Der Austausch dort ist meiner Erfahrung nach wertvoll und wertschätzend, die Menschen suchen Hilfe und Informationen und Vernetzung. Es gibt einen guten Vibe.
Daher ist LinkedIn das Netzwerk meiner Wahl. Und wie du auch in den Antworten von ChatGPT entnehmen kannst, ist dies als Experten-Netzwerk anerkannt.
Hier holst du dir die restlichen Prozente von Sichtbarkeit an Bord.
Last but not least:
7. Wenn Schreiben dein Ding ist
Regelmäßiges Schreiben für deine Webseite, die Teilnahme an Diskussionen, Foren oder das Verfassen von Gastbeiträgen auf anderen Expertenseiten, schlägt mehrere Fliegen mit einer Klappe: Es stärkt deine Glaubwürdigkeit, Expertise, Reputation unddeine Google-Sichtbarkeit.
Und es hilft natürlich der KI! 🎯
Wenn du derzeit nicht genau weißt, wie sichtbar du in Google bist.
Und was du tun kannst, um deine Sichtbarkeit insgesamt zu erhöhen: Mach den Gratis-KI-Sichtbarkeitscheck, aufgebaut nach den wichtigsten acht KI-Sichtbarkeitsfaktoren für Selbstzahler- und Privatpraxen.
Genauso wie eine laufende, profitable Selbstzahler- bzw. Privatpraxis das Selbstbewusstsein stärken kann, so ist es auch umgekehrt.
Mit einer Privat- oder Selbstzahlerpraxis bist du für den eigenen Erfolg selbst verantwortlich:
Ein gesundes Selbstbewusstsein, richtig eingesetzt, erlaubt dir, sichtbarer und insgesamt erfolgreich in deiner Praxis zu sein.
Wie du deine Stärken gewinnbringend gezielt einsetzen kannst, liest du in diesem Blogbeitrag,
Warum ist ein gesundes Selbstbewusstsein für den Erfolg in der Praxis wichtig?
Ein gesundes Selbstbewusstsein spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg in der Heilpraxis. Wenn du selbstbewusst auftrittst, strahlst du Stärke und Kompetenz aus, was das Vertrauen deiner Patienten stärkt. Selbstbewusstsein ermöglicht es dir auch, klare Grenzen zu setzen und dich gegenüber anderen zu behaupten. Dadurch kannst du effektiv mit schwierigen Situationen umgehen und deine Praxis erfolgreich führen.
Ein selbstbewusstes Auftreten hilft dir auch bei der Gewinnung neuer Kunden.
Wenn du selbstbewusst von deinen Fähigkeiten überzeugt bist, können potenzielle Kunden leichter Vertrauen zu dir aufbauen. Ein gesundes Selbstbewusstsein ist daher ein wichtiger Faktor, um langfristig erfolgreich in der Heilpraxis zu sein.
4 Tipps, wie du dir deiner selbst besser bewusst wirst – Selbstbewusstsein im beruflichen Umfeld
Je mehr du dir deiner Fähigkeiten bewusst bist und diese aktiv nutzt, desto selbstbewusster wirst du auftreten.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um dein Selbstbewusstsein im beruflichen Umfeld zu stärken:
Identifiziere deine positiven Eigenschaften und Erfolge. Welche empfindest du als Stärke? Welche nicht. Notiere dir auch jeweils deine Gründe.
Werde dir bewusst, wie und wo du sie bereits einsetzt.
Notiere dir 2–5 Situationen und frage dich, wie du deine Stärken zugunsten deiner Arbeit und deiner Praxis eingesetzt hast oder derzeit aktiv einsetzt. In welchen Situationen war das der Fall?
Und zu welchem Ergebnis hat es geführt?
Welche Rückschlüsse ziehst du daraus?
Ich nutze für alle diese Übungen sehr gern die Form des Journalings.
Journaling macht diesen Prozess subtil möglich. Es passiert durch das Schreiben.
Weil es uns oftmals einfach zu wenig oder nicht genug bewusst ist, was wir warum tun und wo genau wir gut sind. Und welche Entwicklung wir vollziehen, auch wenn wir vielleicht glauben, dass da doch gar nicht viel passiert ist. Aber das Journaling finde ich geht darüber hinaus, da es dich auch im Fokus hält, was ich heutzutage unentbehrlich finde. Es macht Spaß, sich mit den eigenen Zielen, und Fragen zu beschäftigen und zu erkennen, dass es Entwicklung gibt.
Mein Tipp: DRANBLEIBEN Elevate Karrierejournal – Erfolgsjournal für systematischen, reflektierten und achtsamen beruflichen Erfolg, DIN A5 (Platin)
Arbeite an deinem Selbstbild. Schreibe dir deine wichtigsten Erfolge gut auf und erinnere dich regelmäßig daran.
Fordere dich selbst heraus und gehe häufiger aus deiner Komfortzone. Indem du neue Aufgaben annimmst und dich Herausforderungen stellst, kannst du dein Selbstvertrauen stärken. Ich kann dir die Übung empfehlen, jede Woche etwas zum ersten Mal zu machen. Das können kleine Dinge sein:
Eine lockere Schraube wieder festdrehen.
Einen Reifen selbst wechseln mit Youtube-Anleitung.
Ein Ikea-Regal aufbauen.
Mit dem Rad zu einem Laden am anderen Ende der Stadt fahren.
Einem wildfremden Menschen einfach so zulächeln.
Du lachst? Probier es aus. Es wirkt garantiert. Berichte gern über deine Erfahrung. 🙂
Lerne, Kritik anzunehmen und sie konstruktiv zu nutzen. Indem du offen für Feedback bist und daraus lernst, kannst du dich weiterentwickeln und selbstbewusster werden.
Indem du diese Tipps befolgst, kannst du dein Selbstbewusstsein im beruflichen Umfeld stärken und dadurch erfolgreicher in deiner Heilpraxis werden.
Selbstmarketing: Sich selbst erfolgreich präsentieren
Selbstmarketing ist ein wichtiger Aspekt, um sich selbst erfolgreich in der eigenen Praxis zu präsentieren. Dabei geht es darum, deine Fähigkeiten, Erfahrungen und Qualifikationen auf eine überzeugende Art und Weise darzustellen, um potenzielle Kunden von deiner Kompetenz zu überzeugen.
Um dich erfolgreich zu präsentieren, solltest du:
Eine klare Positionierung haben und wissen, was dich von anderen Heilberufen, wie Heilpraktikern, Therapeuten, alternativen Medizinern und Coaches unterscheidet.
Deine besonderen Merkmale, deine Art, deine Herangehensweise (auch bekannt unter Alleinstellungsmerkmale) hervorheben und betonen, welchen Mehrwert du deinen Patienten bieten kannst. Und welche Transformation erreicht werden kann.
Eine ansprechende Präsentation deiner Praxis und deiner Leistungen haben, zum Beispiel durch eine professionelle Website und informative Broschüren.
Deine Erfolge und positiven Kundenbewertungen nutzen, um Vertrauen aufzubauen.
Indem du dich selbst erfolgreich präsentierst, kannst du potenzielle Kunden von deiner Heilpraxis überzeugen und langfristig erfolgreich sein.
Selbstreflexion und Selbstentwicklung als Schlüssel zum Erfolg
Selbstreflexion und Selbstentwicklung sind wichtige Schlüssel zum Erfolg in der Heilpraxis. Durch regelmäßige Selbstreflexion kannst du deine Stärken und Schwächen erkennen und gezielt an deiner Weiterentwicklung arbeiten.
Indem du dich selbst reflektierst, kannst du:
Klarheit über deine Ziele und Werte gewinnen.
Potenzielle Hindernisse und Blockaden erkennen und daran arbeiten, sie zu überwinden.
Neue Möglichkeiten und Chancen entdecken, um dich beruflich weiterzuentwickeln.
Selbstentwicklung ist ein kontinuierlicher Prozess, der dir hilft, dich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln. Durch Selbstreflexion und Selbstentwicklung kannst du langfristig erfolgreich in deiner Heilpraxis werden.
Setze deine Stärken gezielt bei der Kundenakquise ein
Es spielt eine entscheidende Rolle sowohl beim Verkaufen deiner Leistungen als auch bei der Kundenakquise. Je selbstbewusster du auftrittst, desto mehr Vertrauen und Kompetenz strahlst du aus, was potenzielle Patienten anspricht.
Beim Akquirieren neuer Kunden ist es daher wichtig, selbstbewusst aufzutreten und deine Fähigkeiten überzeugend zu präsentieren.
Du merkst, dass du an der einen oder anderen Stelle im Gespräch Unsicherheiten hast?
Schau hin und reflektiere, warum. Woher kommt diese Unsicherheit?
Fehlt dir Wissen oder Erfahrung? Denkst du, du musst alles können und wissen?
Kannst du es gut vor dir selbst akzeptieren, dass es Grenzen gibt, und dazu stehen?
Wo auch immer es klemmt. Hinschauen und Prüfen, was dagegen unternommen werden kann, helfen dir große Schritte weiter.
Oft ist es so, dass wir uns mit Kolleginnen oder Kollegen vergleichen, was sie tun, können, präsentieren, und fühlen uns direkt minderwertiger.
Meine Erfahrung aber ist: Alle kochen nur mit Wasser.
Gamechanger: deinen potenziellen Patienten bzw. Klienten zu zeigen, dass du ihre Bedürfnisse verstehst und wie du ihnen helfen kannst. Der Trick ist, aufrichtig zu sein. Dich so zu nehmen, wie du bist.
100 % zu dir zu stehen, zu der Person, die du bist. Die Person, die es bis hierhin geschafft hat. Mit all dem Wissen, und Können und dem, wofür du stehst, und wo deine Grenzen liegen.
Und immer bei dem zu bleiben, was Klientin/Klient brauchen. Wo die Person steht. Und zu prüfen, wie du am besten helfen kannst.
Das ist gesund und der einzige wirkliche Weg für gesundes Wachstum. Du bist du und alle anderen sind alle anderen. Dein Ding zählt. Also mach es!
💡 Mein Tipp 1
Berichte in dem Gespräch von bereits erzielten Erfolgen bei anderen Patienten. Natürlich müssen diese Beispiele authentisch sein und thematisch passen. Das hilft der Interessent:in, ein möglichst gutes Bild davon zu erhalten, wie eine Behandlung oder Begleitung aussehen kann.
Ich stelle immer wieder fest, dass selbst kritische Personen dadurch tieferes Vertrauen finden können.
Es ist aber natürlich immer wichtig zu sagen, dass es keine Erfolgsgarantie gibt. Jeder ist anders und man kann nur die probaten Wege aufzeigen.
Weiterhin ist es wichtig, selbstbewusst auf mögliche Einwände oder Fragen zu reagieren. Wenn du selbstbewusst und überzeugend antwortest, kannst du potenzielle Kunden von deiner Kompetenz überzeugen.
Einwände sind kleine Geschenke
💡 Mein Tipp 2
Du bemerkst im Gespräche Vorbehalte. Deine Patient:in oder Klient:in bringt Einwände hervor. Schreibe diese unbedingt auf. Frage dich: Ist da was dran? Reflektiere dazu und überlege dir, was du ändern kannst.
Einwände sind vielfach kleine Geschenke.
Es sind oft ungenutzte Optimierungspotentiale, die dir helfen können, die eigene Arbeit zu hinterfragen und zu optimieren. Bleib immer offen und ehrlich.
Indem du selbstbewusst bei der Kundenakquise auftrittst, kannst du langfristig erfolgreich neue Kunden gewinnen und deine Heilpraxis ausbauen.
Wo stehst du gerade in deinem Prozess?
Wie selbstbewusst bist du im Umgang mit deinen Angeboten? Fällt es dir leicht, deine Dienstleistungen zu verkaufen?
Berichte gern von deinen Herausforderungen oder Learnings, die du mit deiner Arbeit und diesem Thema gemacht hast.
Hast du nach dem Lesen das Gefühl, gezielte Unterstützung von mir als erfahrener Mentorin täte gut und würde dir helfen, dann vereinbare gern einen Termin mit mir.
Ich möchte möglichst vielen Menschen den Zugang zu hilfreichen Heil- oder Präventivmethoden erleichtern. Meine Aufgabe ist es, genau diese Heilberufe sichtbarer und bekannter zu machen und deren Bild in der Öffentlichkeit positiv aufzuladen.
Ich bin Britta Wein, Mentorin für digitale Sichtbarkeit in Google und KI für Privat- und Selbstzahlerpraxen.
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