Was selbstständige Praxen jetzt machen müssen, um in Google, KI und bei den richtigen Patient:innen sichtbar zu bleiben.
Dein Blick in die Zukunft beginnt heute
Als ich diesen Artikel vor einigen Jahren zum ersten Mal geschrieben habe, ging es um Aufbruch, Ziele und den Mut, den eigenen Weg zu gehen. Seitdem hat sich verändert, wie Menschen im Internet nach Antworten suchen, vergleichen und Vertrauen aufbauen.
Google, oder Bing etc. sind nicht mehr der einzige Ort, an dem Entscheidungen vorbereitet werden. KI-Systeme werden zunehmend zu Antwort- und Orientierungssystemen. Genau deshalb braucht dieser Blick in die Zukunft heute eine andere Schärfe.
Ein Blick in die Zukunft hat sehr wenig mit einer Glaskugel zu tun
Heute würde ich diesen Blick in die Zukunft anders setzen.
Denn für eine selbstständige Selbstzahler- bzw. Privatpraxis entscheidet sich Zukunft nicht erst in fünf Jahren. Sie zeigt sich schon heute: in der Klarheit deiner Website, in deiner Positionierung, in deinen Inhalten und in der Frage, ob Menschen sofort verstehen, warum sie bei dir richtig sein könnten.
Eine Website kann schön aussehen und trotzdem zu wenig sagen
Sie kann Leistungen zeigen, aber wenig Richtung geben. Sie kann professionell wirken, aber austauschbar bleiben. Sie kann online sein, aber nicht genug Substanz liefern, damit Google, KI-Systeme und potenzielle Patient:innen dich klar einordnen können.
Der eigentliche Blick in die Zukunft beginnt deshalb nicht mit einem neuen Design.
Er beginnt mit der Frage:
Ist deine Praxis digital so klar sichtbar, wie sie fachlich stark ist?
Key Takeaways
Selbstständige Praxen müssen heute ihre Sichtbarkeit neu definieren, um bei Google und KI-Systemen relevant zu bleiben.
Eine ansprechende Website allein reicht nicht aus; sie muss auch strategische Informationen bereitstellen, um Vertrauen aufzubauen.
Patient:innen suchen nach klaren Informationen, die zeigen, ob die Praxis zu ihren Bedürfnissen passt und welche Art von Unterstützung angeboten wird.
Klarheit und Positionierung sind entscheidend, damit Google und KI-Systeme die Praxis richtig einordnen können.
Ein ehrlicher Blick auf die eigene Website und ihre Inhalte hilft, die Sichtbarkeit zu verbessern und den ‚blick in die zukunft‘ zu gestalten.
Warum eine schöne Website allein nicht mehr reicht
Eine schöne Webseite kann ein gutes Gefühl geben.
Sie zeigt: Hier hat sich jemand Mühe gemacht. Hier ist eine Praxis professionell aufgestellt. Hier gibt es ein interessantes Angebot, eine Haltung, die dir gefällt, und vielleicht auch ein angenehmes Design.
Aber Schönheit beantwortet noch keine strategischen Fragen.
Sie erklärt nicht automatisch, für wen deine Praxis besonders passend ist. Sie macht deinen fachlichen Unterschied nicht von allein sichtbar. Und sie sorgt auch nicht automatisch dafür, dass Menschen, Google oder KI-Systeme deine Arbeit richtig einordnen.
Genau das wird aber entscheidend.
Denn wer heute nach Unterstützung sucht, möchte nicht nur wissen, was du anbietest. Menschen wollen verstehen, ob sie bei dir richtig sind. Ob dein Ansatz zu ihrem Anliegen passt. Ob sie dir vertrauen können. Und ob deine Praxis die Art von Begleitung bietet, nach der sie wirklich suchen.
Eine Website, die nur schön aussieht, bleibt an dieser Stelle weit hinter ihren Möglichkeiten.
Eine Website, die trägt, schafft Orientierung.
Sie zeigt nicht nur Leistungen.
Sie macht Zusammenhänge verständlich.
Sie führt durch eigene Themen.
Sie beantwortet die Fragen, die potenzielle Patient:innen oder Klient:innen oft nicht laut aussprechen.
Und sie macht sichtbar, warum deine Arbeit relevant ist.
Was deine Praxis-Website in Zukunft leisten muss
Eine Praxis-Webseite darf heute mehr sein als eine digitale Visitenkarte.
Sie sollte Menschen helfen, schneller zu verstehen:
ob dein Angebot zu ihrem Anliegen passt
ob deine Arbeitsweise zu ihnen passt
ob sie sich fachlich und menschlich gut aufgehoben fühlen
was der nächste sinnvolle Schritt ist
Gerade bei Selbstzahler- und Privatpraxen ist das entscheidend.
Denn hier geht es selten um eine schnelle Standardentscheidung. Menschen investieren eigenes Geld, oft auch Hoffnung, Vertrauen und den Wunsch, endlich eine passende Unterstützung zu finden.
Deine Website muss deshalb nicht lauter werden. Sie muss eindeutiger, passender (= klarer) werden.
Sie braucht Inhalte, die informieren, aber vor allem Orientierung geben. Inhalte, die verstanden werden, die zum Anliegen der Webseitenbesucher:in passen und beim Gegenüber räsonieren. Und Schritt für Schritt zum Ziel, wie dem Kennenlerngespräch, Erst-Telefonat oder zur Terminvereinbarung, hinführen.
Und sie braucht eine Positionierung, die erkennbar macht, warum deine Praxis nicht einfach „eine weitere Praxis“ ist.
Denn Sichtbarkeit beginnt nicht erst bei Google.
Sie beginnt in dem Moment, in dem ein Mensch auf deiner Website landet, und spürt:
Hier bin ich richtig. Diese Praxis versteht, worum es mir geht.
Denn Sichtbarkeit beginnt nicht erst bei Google. Sie beginnt in dem Moment, in dem ein Mensch auf deiner Website landet, und spürt:
Hier bin ich richtig. Diese Praxis versteht, worum es mir geht.
Der neue Blick auf die Sichtbarkeit
Sichtbarkeit entsteht nicht erst in dem Moment, in dem jemand deinen Namen bei Google eingibt.
Sie beginnt weitaus früher.
Nämlich bei der Frage,
ob deine Praxis mit einem konkreten Thema verbunden wird. Ob deine Website klar genug zeigt, wofür du stehst. Ob deine Inhalte erklären, für wen deine Arbeit sinnvoll ist. Und ob genug Vertrauenssignale vorhanden sind, damit Menschen sich orientieren können.
Genau diese Signale werden auch für Google und KI-Systeme wichtiger.
Denn Suchsysteme benötigen Kontext. Sie müssen erkennen können, worum es auf deiner Website geht, welche Themen zu deiner Praxis gehören, welche Expertise dahintersteht und für welche Anliegen deine Arbeit relevant ist.
Wenn diese Klarheit fehlt, bleibt deine Praxis schwer einzuordnen.
Dann kann es passieren, dass deine Website zwar online ist, aber nicht stark genug mit deinen eigentlichen Themen verbunden wird. Dass deine Angebote sichtbar sind, aber nicht verstanden werden. Oder dass KI-Systeme über deine Praxis wenig bis gar nichts Belastbares sagen können.
„Sichtbarkeit entsteht nicht erst in dem Moment, in dem jemand deinen Namen bei Google eingibt.“
Für Selbstzahler- und Privatpraxen ist das ein echtes Risiko.
Denn wer für die eigene Behandlung selbst zahlt, prüft genauer. Menschen wollen in dem Fall verstehen, wem sie sich anvertrauen, welche Erfahrung dahintersteht und ob der Ansatz zu ihrem Anliegen passt.
Deine Website muss diese Vorentscheidung unterstützen.
Ohne Druck. Ohne lautes Versprechen. Stattdessen mit Substanz und einer Sprache, die Vertrauen aufbaut. Mit Klarheit.
Du bestimmst, wohin die Reise geht. Ohne Glaskugel. Mit 8 wichtigen Zukunftsfragen.
Ein guter Blick in die Zukunft beginnt nicht mit einem neuen Logo, einem neuen Farbkonzept oder dem nächsten Website-Template.
Er beginnt mit besseren Fragen.
Denn bevor du entscheidest, ob deine Website überarbeitet, erweitert oder komplett neu gedacht werden muss, solltest du wissen, welche Rolle sie für deine Praxis überhaupt übernehmen soll.
Diese Fragen helfen dir dabei:
Nicht allgemein. Nicht „für ganzheitliche Behandlung“. Sondern konkret: Welches Thema, welche Haltung, welcher Schwerpunkt soll mit deinem Namen verbunden werden?
Je klarer du hier wirst, desto leichter wird auch deine Sprache. Eine Website, die „alle“ erreichen will, bleibt oft zu weich.
Auch das gehört zur Positionierung. Gute Sichtbarkeit bedeutet nicht, möglichst viele Anfragen zu erzeugen, sondern passendere.
Gerade im gesundheitlichen Kontext entstehen Vertrauen und Entscheidung oft erst dann, wenn Menschen verstehen, was du tust, wie du arbeitest und wo die Grenzen deiner Arbeit liegen.
Diese Fragen gehören nicht nur ins Erstgespräch. Viele davon gehören auf deine Website, weil sie Orientierung schaffen, bevor jemand Kontakt aufnimmt.
Dazu gehören deine fachliche Erfahrung, Spezialisierung, Arbeitsweise, Qualifikationen, echte Einblicke, klare Abläufe, lokale Verankerung und verständliche Kontaktwege.
Das ist einer der ehrlichsten Website-Checks. Wenn diese Antwort unklar bleibt, ist meist nicht das Design das Problem, sondern die strategische Führung.
Dafür braucht deine Website klare Themen, verständliche Inhalte, eine erkennbare Positionierung und genug Substanz, um deine Arbeit nicht nur oberflächlich zu beschreiben.
Wenn du diese Fragen ehrlich beantwortest, bekommst du meist schnell ein Gefühl dafür, wo deine Website heute stehtund zukünftig braucht.
In der Regel ist vieles schon da und du benötigst keinen kompletten Relaunch oder Umbau. Vielleicht ist die Basis sogar gut.
Aber wahrscheinlich gibt es Stellen, an denen deine Praxis noch optimiert werden darf:
in deiner Positionierung
in deiner Sprache
in deiner Angebotsstruktur
in deiner Nutzerführung
in deinen Vertrauenssignalen
in den Inhalten, die Google und KI-Systeme brauchen, um deine Arbeit besser einzuordnen
Genau deshalb beginnt ein sinnvoller Blick in die Zukunft nicht mit Aktionismus.
Er beginnt mit einer sauberen Bestandsaufnahme.
Was ist schon stark? Was ist noch zu dünn? Was wirkt professionell, sagt aber zu wenig in den Augen deiner Zielpatienten oder -klienten aus? Und wo fehlt die Klarheit, die deine Praxis eigentlich längst verdient hätte?
Wenn du diese Fragen ehrlich beantwortest, bekommst du schnell ein Gefühl dafür, wo deine Website heute steht.
Ein gelungener Blick für die Zukunft braucht einen echten Status-Quo: Lass uns das zusammen überprüfen
Wenn du wissen möchtest, wie deine Praxis aktuell sichtbar wird – für Menschen, Google und KI –, dann ist der erste Schritt kein neues Design.
Der erste Schritt ist ein klarer Blick auf deinen aktuellen Stand.
Dafür habe ich den KI-Sichtbarkeitschecker entwickelt: einen kompakten Workshop, in dem du prüfst, wie deine Praxis online wahrgenommen wird, welche Signale bereits vorhanden sind und wo deine Website noch zu wenig Substanz liefert.
Du bekommst keine Technik-Show und keine pauschale SEO-Checkliste, sondern einen verständlichen Blick auf die Frage:
Wird deine Praxis digital so klar sichtbar, wie sie fachlich stark ist?
Die besten SEO-Tools für Webseitenanalyse, Keyword-Recherche und Optimierung deiner Praxis-Webseite
Warum sind SEO-Tools wichtig und was tun sie?
Da wir alle, egal ob als Nutzer oder UnternehmerIn bzw. PraxisinhaberIn, Suchmaschinen wie Google immer nur von der Anwenderseite her nutzen, um die Ergebnisse unserer Suche angezeigt zu bekommen, so fehlt uns der Überblick hinter die Kulissen.
Denn nur dort können wir erkennen, wer nach uns sucht. Genauer gesagt, wer was in die Google-Suche eingegeben hat und bei uns gelandet ist.
Und das ist natürlich gerade für dich als HeilpraktikerIn, MedizinerIn, TherapeutIn oder Gesundheitscoach essenziell, damit du weißt, wo du stehst. Vor allem dann, wenn du deine Webseite vielleicht schon eine Weile im Netz hast und du bisher damit keine oder zu wenig Kunden generieren konntest.
Ich habe Gemini (Google AI) gefragt. Hier kommt die Antwort (Stand April 2024):
Doppeltes Win-Win
Ist deine Webseite suchmaschinenoptimiert, ist die Suchmaschine happy. Und du bist happy, weil es profitable Ergebnisse gibt! 😜😀
Es zahlt sich also immer in beide Richtungen aus.
Mit den richtigen SEO-Tools findest du heraus,
ob Google dich überhaupt auf dem Schirm hat (also, ob deine Webseite samt Unterseiten in der Suchmaschine ordnungsgemäß indiziert ist)
stellst du sicher, dass deine Webseite technisch einwandfrei ist und somit problemfrei gecrawlt werden kann
an welcher Position in Google deine Seite rankt
welche deineprofitabelsten Keywords sind
für welche Keywords du aktuell gefunden wirst (deine potenziellen Kunden nach dir und deinen Angeboten suchen und klicken) und du gefunden werden willst
welche Seiten deiner Webseite Klicks bekommen (was die Menschen interessiert) und welche nicht.
Nutze die richtigen SEO-Tools für deinen Praxiserfolg
Ich möchte dich hiermit gern dazu einladen und anregen, einen guten Blick hinter die Kulissen deiner eigenen Webseite zu werfen: zu sehen, was da so los ist, aber auch zu analysieren, welche Keywords zu deinem Business passen und was für Keywords die Menschen eingeben. Und ob es hier ein Match gibt oder eine Lücke.
SEO funktioniert im Prinzip so:
Wenn du auf deiner Webseite das Keyword „Praxismarketing für Heilpraxen“ als Haupt-Keyword nutzt und dafür gefunden werden möchtest, und jemand gibt es so im Netz genau so ein, ist das ein 100-%-Match.
Nehmen wir an, du bist nun die einzige Person, die dieses Keyword so nutzt, dann ist es in der Theorie sehr wahrscheinlich, dass du auf Platz 1 in Google erscheinst.
Anders sieht es aus, wenn jemand „Marketing Agentur Berlin“ in Google eingibt und du aber für „Heilpraxis Coach & Marketing Beratung“ gefunden werden möchtest.
Die Chance, dass der Nutzer dich findet, auch wenn ihr rein theoretisch ein super Match wärt, ist leider gleich null. Google hat dich für „Marketing Agentur Berlin“ nicht auf dem Schirm und weiß aufgrund deiner Optimierung auf deiner Webseite nicht, dass du für das Keyword gefunden werden willst, und spielt dich demnach nicht aus.
selbsterstellte Grafik in Canva.com
Deshalb ist eine präzise Keyword-Strategie super wichtig, damit es zur Übereinstimmung kommen kann. Je besser Angebot und Nachfrage aufeinander abgestimmt sind, desto mehr hast du davon.
Es geht schließlich um einiges: dein Fortkommen und deinen Praxiserfolg.
Im SEO ist nicht Glaube, sondern Wissen Macht. 😊
Auch wenn du jetzt denkst, dass dir das nicht liegt: Es gibt keinen Weg an dem Thema vorbei oder drumherum. Wenn du gar nicht weiterweißt, melde dich gern.
Mit dem kostenlosen Tool von Seobility kannst du einen einfachen SEO-Check vornehmen und sehen, wie gut deine Webseite aufgestellt ist und Leistung zeigt:
Bildausschnitt aus seobility.de
Gib in das Freifeld deine Webadresse (URL), ein, beginnend mit https:// … Danach klicke auf „Webseite analysieren“.
Wichtig: Du hast nur 3 Checks pro Tag frei. Notiere dir dein Score-Ergebnis (findest du auf der rechten Seite).
Bildausschnitt aus seobility.de
Der Score sollte mindestens eine 70 aufweisen. Sobald der Kreis rot eingefärbt ist, ist höchste Eisenbahn geboten. Du solltest dich kümmern. Deine Seite hat u. U. ein gravierendes Problem und funktioniert nicht korrekt.
Du siehst, gaaanz so optimal ist das Ergebnis bei mir derzeit nicht. Und das ist auch der Grund, warum ich diesen Artikel hier schreibe. 😉 SEO ist nichts, was man mal macht und mal nicht. Bei meinen Kunden bin ich da viel rigoroser, bei mir lasse ich es gern etwas schleifen. Was ich allerdings nun beenden möchte.
Denn SEO lebt davon, dass es kontinuierlich getan wird. Nur dann kann es effektiv für dich arbeiten.
Schaffe flotte Fakten 2 – mach den Keyword-Check:
Wie gut ist deine Webseite aktuell für dein Haupt-Keyword optimiert?
Schnapp dir das einfache und kostenfreie SEO‑Tool Seobility-Check. Bitte gib in das erste Feld ein,
Was du beruflich tust, bitte mit lokalem Bezug, z. B. „Heilpraktikerin für Psychotherapie Bonn“.
wie du heißt, Vor- und Zuname, z. B. „Maria Muster“
Gegebenenfalls, was du anbietest, z. B. „Psychotherapeutin Muster“
Wichtig: Du hast nur 3 Checks pro Tag frei. Überlege vorher gut, teste und notiere dir die Ergebnisse.
Wird dein Haupt-Keyword gut gefunden?
Keyword-Analyse:
Suchvolumen von 880 oder von 70? Ein riesengroßer Unterschied für dich und deinen Praxiserfolg.
Um herauszufinden, welches Keyword oder welche Schreibweise deines Keywords am profitabelsten ist, benötigst du ein anderes Tool, z. B. Ubersuggest. Dieses Tool hat in der Regel eine kostenfreie Testwoche. Nutze diese gern und melde dich bei Ubersuggest an.
Nachdem du das getan hast, findest du auf der rechten Seite den Reiter „Keyword Ideen“. Dort gehst du drauf und gibst alle möglichen Schreibweisen deines Hauptkeywords und der Unterkeywords ein:
Hast du potente Keywords gefunden? Oder einige Ideen?
Danach probiere aus, was passiert, wenn du unterschiedliche Schreibweisen nutzt. Hier ein kleines Beispiel.
Den Begriff „Praxismarketing“ schreiben Menschen auf 3 Arten:
Und geben es so auch in die Suchmaske von Suchmaschinen wie Google ein:
“praxis-marketing“
“praxismarketing“
“praxis marketing“
Und alle drei Begriffe werden genau in der Schreibweise im Netz gesucht (die Groß- und Kleinschreibung ist in dem Fall übrigens unbedeutend).
Aber ganz unterschiedlich oft.
„Praxismarketing“ hat zusammengeschrieben ein durchschnittliches Suchvolumen von 880* im Monat, während die beiden anderen Schreibweisen nur 70 Google-Suchanfragen im Monat haben (siehe Spalte „Volumen“).
* d. h., dass 880 Menschen/Monat, wahrscheinlich potenzielle Kunden, nach diesem Begriff, in genau dieser Schreibweise googlen
Du kannst also entweder 880 potenzielle Kunden auf deine Webseite locken, oder nur 70.
Ein 12,5-facher Riesen-Unterschied!
Günstig ist in dem Fall auch, dass „Praxismarketing“ nur wenig Konkurrenz hat. Daher lohnt es sich wirklich doppelt. 🙂
Du siehst, es lohnt sich, die unterschiedlichen Schreibweisen vorher gut zu analysieren und sich für eine zu entscheiden.
Onpage-Optimierung – so geht’s
Hast du deinHaupt-Keyword gefunden (bitte nur einHaupt-Keyword pro Seitedeiner Website), setzt du es an die exponierten Stellen der Seite, wie
in den Titel-Tag,
in die Meta-Description,
und, wenn passend, in die Menüleiste und
nutzt es in der H1 sowie in den Zwischenüberschriften und im Fließtext auf jeder Seite deiner Webseite.
Wenn du das tust, hast du bereits 100-mal mehr für deine Sichtbarkeit getan, als ohne das.
Und sicherlich zu einem hohen Prozentsatz mehr als deine Mitstreiter. Das gibt dir also von daher schon einen echten Wettbewerbsvorteil.
Von der Indizierung bis zum einzelnen Klick: sichtbar machen, was hinter den Kulissen deiner Webseiten passiert
Drei kostenfreie Webseiten-Analysetools
Wie immer geht es zum Anfang darum, sich die aktuelle Situation bewusst zu machen. Also zu verstehen, wo man steht.
Denn nur, wenn du das weißt, kannst du Dinge aktiv verändern und optimieren.
Die nachfolgenden SEO‑Tools sind alle hervorragend und kostenlos. Bitte beachte dabei die DSGVO-Regelungen. Nicht alle Tools sind datenschutzkonform.
Für den Start empfehle ich dir auf jeden Fall die Google Search Console. Es ist am wenigsten komplex, du brauchst es für die korrekte Indizierung deiner Webseite ohnehin, und es ist 100 % DSGVO-konform.
Aber letztlich ist jedes der folgenden Analysetools super; die beiden anderen zeigen dir weitaus mehr als nur die wichtigsten Kennzahlen.
Alle drei SEO-Tools müssen auf deiner Webseite bzw. Webspace installiert werden. Hierzu benötigst du u. U. externe Hilfe durch einen Webmaster oder gern auch durch mich.
DSGVO-konform. Ermöglicht als einziges Tool die Google-Indexierung! Recht einfach zu installieren und zu bedienen.
Die wichtigsten Kennzahlen der Google Search Console auf einen Blick:
Suchbegriffe, die Menschen in Google eingegeben haben und so zu dir gekommen sind,
die Seiten, die Menschen auf deiner Webseite geklickt haben,
Medienübersicht, d. h., ob Menschen über den Desktop oder mobil gesucht haben
und du hast im Blick, wie
wie oft du in der Google-Suche erschienen bist (Impressionen)
wie oft du in der Google-Suche geklickt wurdest (Klicks), sowie
die durchschnittliche Position deiner Webseite in Google
Hast du einen neuen Blogbeitrag verfasst, dann kannst du diesen über die Google Search Console manuell indexieren lassen, und brauchst nicht darauf zu warten, dass Google das für dich tut – wenn Google das überhaupt tut.
DSGVO-konform, wenn auf dem eigenen Server installiert. Sonst nicht. Eher komplexes Tool, aber für den eigenen Nutzen flexibel konfigurierbar. Fortgeschrittene Nutzung.
Nicht DSGVO-konform (Stand April 2024). Fortgeschrittene Nutzung.Eher komplex, aber für den eigenen Nutzen flexibel einrichtbar. Wird von Google im Zusammenhang mit Google Ads angeboten.
Zwischen-Fazit
Ich empfehle dir im ersten Schritt, die Google Search Console zu nutzen, und dich langsam an das Thema heranzutasten und herauszufinden, welche Informationen und Kennzahlen du wirklich noch benötigst.
Die Google Search Console benötigst du ohnehin für die Indexierung deiner Webseite. Diese reicht daher aus meiner Sicht auch eine ganze Weile aus, dir ein Gefühl zu geben, was da in Google passiert, wie sich deine Webseite entwickelt, und welchen Schritt du als Nächstes tun kannst.
Neue Ideen generieren:
Lerne die Sorgen, Herausforderungen und Nöte deiner Kunden kennen. Und kreiere deine Angebote und Keywords.
Du weißt gar nicht so genau, wonach du suchen sollst?
Oder bist unsicher, was deine potenziellen Patienten bzw. Klienten wirklich benötigen? Welche Probleme oder Schmerzpunkte sie versuchen, zu lösen.
Dann habe ich auch dafür eine Lösung.
Nur wenn du die Nöte und Probleme deiner Zielgruppe bzw. Kundengruppe hervorragend kennst, weißt du, welche Lösungen passend sind, welche Angebote du daraus erstellst und welches Keyword du nutzen kannst.
Mit diesen SEO-Tools kommst du garantiert auf neue Ideen oder kannst noch mal überprüfen, ob deine Ausrichtung in Bezug auf deine Angebote einwandfrei funktioniert.
Suchen die Menschen nach dem, was du anbietest?
Wenn ja, super.
Wenn nein, dann findest du hier vielleicht konkrete Antworten und kannst entsprechend gegensteuern oder nachjustieren.
Weiterhin erkennst du hier, ob deine potenziellen Patienten oder Klienten eher problem- oder lösungsfokussiert sind, und kannst deine Marketing-Botschaften dann entsprechend darauf ausrichten.
Neue Keyword-Ideen generieren
Die folgenden Tools bringen dich auf neue Ideen, helfen dir, das Gesamtbild deines Unternehmens oder deiner Praxis besser zu verstehen, und helfen dir, den bewussten nächsten Schritt zu tun.
Recherchieren ist nicht so dein Ding? Na, vielleicht ja nach der Nutzung.
Gratis-Tool, mit dem sich neue Keyword-Ideen, u. a. komplette Keyword-Phrasen, also zusammenhängende Schlüsselbegriffe, anzeigen lassen, die im Netz gesucht werden.
Dies hilft, um von einem eher abstrakten Keyword wie „Rückenschmerzen“ einen lösungsorientierten Begriff wie „Rückenschmerzen, was hilft schnell“ zu finden.
Das kostenpflichtige SEO-Tool Ubersuggest übernimmt das Vorgenannte, ergänzt es um weitere hilfreiche Informationen, u. a. wie Suchvolumina, und ermöglicht so eine qualitative und quantitative Abfrage.
Last but not least: meine Best-of-SEO-Tools
Vor allem sind dies Analysetools, die dir einen tieferen Einblick in deinen Content und dessen Optimierungspotential sowie die technische Performance deiner Webseite geben können.
Die SEO-Tools sind alle etwas unterschiedlich.
Sie wollen dir aber alle dabei helfen, mehr Licht ins Dunkel deiner Webseitenperformance zu geben.
Du findest heraus,
wie gut deine Sichtbarkeit ist und
Wie viele Keywords derzeit in den Top 3, Top 10 oder Top 100 sind.
Und wie sie sich im Verlauf verändert haben.
Ob SEO vollständig gemacht ist.
Ob die Technik i. O. ist.
Oder ob deine Meta-Descriptions und Title-Tags vollständig und in Ordnung sind.
Wie viele Besucher du über einen Zeitraum X auf deiner Seite hattest.
Und wo der Wettbewerb steht.
SEO-Tool-Übersicht (Stand: April 2024)*
ubersuggest.com (1 Woche kostenfrei, sonst Abo und Lifetime-Käufe möglich) – wöchentliche Berichte; Verbindung mit der Google Search Console für präzise Ergebnisse, mittlerweile inkl. Webseiten Audit und AI-Schreibassistenz, Askthepublic.com-Integration und Wettbewerbsanalyse)
Screaming Frog (gratis) – analysiert deine Webseite im Schnelldurchlauf auf Fehler und zeigt dir sehr fokussiert, was getan werden muss, oder auch nicht. No Schnickschnack. Eher technisch. 😉
seobility.net (nur als Abo erhältlich, mit schnellen Gratis-Optionen; siehe oben)
ahref.com (gratis und Abo, lädt deine Webseite in der Google Search Console automatisch ein und schickt dir wöchentliche Berichte per E-Mail zu; in der Summe ein Profi-Tool, teurer und eine andere Welt).
Google Keyword Planner (gratis – allerdings nur über den Bereich von Google Ads erreichbar). Man braucht lediglich ein Google-Konto, um das Tool zu nutzen, leider nicht ganz einfach und übersichtlich).
* keine Affiliate-Links
Damit die Performance deiner suchmaschinenoptimierten Webseite in Zukunft auch so aussieht
Kunden-Beispiel 1:
10 Keywords unter den Top 3 und 25 Keywords unter den Top 10 = 300 Besucher auf der Webseite
Keywords-Ranking Übersicht der letzten 12 Monate
Bildausschnitt aus ubersuggest.com
Kunden-Beispiel 2:
Von 30 auf 300 Besucher in 12 Monaten = ausgebuchte Praxis (2 Monate im Voraus!)
Übersicht der Webseiten-Besucher der letzten 12 Monate
Bildausschnitt aus ubersuggest.com
Kunden-Beispiel 3:
Bestandene SEO-Prüfung = erledigte Probleme 🙂
Du happy, Google happy 😊
Bildausschnitt aus ubersuggest.com
Meine Empfehlung & Fazit
Meine Empfehlung: Nutze die SEO-Tools Ubersuggest und Screaming Frog. Diese nutze ich täglich. Seobility hat schöne kostenfreie Schnell-Lösungen. Diese sind zum Start perfekt.
Eine geführte persönliche Beratung inkl. Einführung in diese Tools ist immer sinnvoll, um den idealen Einstieg in diese Welt zu finden und das Tool in allen Facetten lieben zu lernen :-).
Was ist dein Fazit?
Findest du es kompliziert, dich als HeilpraktikerIn, MedizinerIn, TherapeutIn oder Gesundheitscoach da durchzuwühlen?
Ich denke, man braucht heutzutage die richtigen SEO-Tools, um informierte Entscheidungen treffen zu können. Wir haben nicht mehr die Situation, dass wir die einzigen am Markt sind. Und hier hat der einen großen Vorteil, der mehr tut (recherchiert und sich Gedanken macht) als der Wettbewerber, der das gleiche Spektrum wie man selbst vielleicht in der Nähe anbietet.
„Schlauer zu sein als der Rest“, entscheidet heute immer häufiger darüber, wer mehr passende Patienten oder Klienten erreicht und anzieht. Vor allem, wenn man kein größeres Marketingbudget zur Verfügung hat und in Ruhe testen kann.
Wenn du noch mehr darüber wissen möchtest, wie du diese Tools einrichtest, dich darin zurechtfindest, sie täglich für dich anwendest und die Daten für dich sinnvoll auswertest, dann sprich mich gern an oder buche direkt einen kostenlosen Kennenlerntermin.
Und zum Schluss die wichtige Frage: Was ist dein nächster Schritt? 💫
Meine Vision
Ich möchte möglichst vielen Menschen den Zugang zu hilfreichen Heil- oder Präventivmethoden erleichtern. Meine Aufgabe ist es, genau diese Heilberufe sichtbarer und bekannter zu machen und deren Bild in der Öffentlichkeit positiv aufzuladen.
Ich bin Britta Wein, Mentorin für digitale Sichtbarkeit in Google und KI für Privat- und Selbstzahlerpraxen.
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